http://www.greenlight-symposium.com

 

Technologie, innovative Ideen und Konzepte sowie soziales Engagement für eine bessere Welt!

Mit Innovationen eine nachhaltige Hilfe zur Selbsthilfe aufzubauen, Arbeit vor Ort zu schaffen, Perspektiven für die Zukunft aufzuzeigen und damit Fluchtursachen zu reduzieren ist das Ziel der Green:Light-Initiative der Madame-Ilsa-Foundation.

Die Green:Light-Initiative wurde durch die Madame-Ilsa-Foundation in 2015 zusammen mit der Hochschule Offenburg (Prof. Dr. Michael Schmidt) und der Ibn Zohr University (Prof. Ahmed Ihlal) Agadir, Marokko, als studentische, fakultätsübergreifende Initiative etabliert. Studierende aus unterschiedlichen Semestern und Fachrichtungen sowie Doktoranden engagieren sich für eine nachhaltige Verbesserung der Lebensverhältnisse, insbesondere von Kindern und Jugendlichen, in Marokko.

 

Im Sinne des Grundgedankens „Hilfe zur Selbsthilfe“ hilft die Initiative Menschen in Marokko einerseits Licht und Strom zum Lernen und Arbeiten auf Basis von Solarenergiesystemen bereitstellen und andererseits diese Menschen mit ihren Ideen, Wissen und Arbeitskraft in die Wertschöpfungsprozesse möglichst intensiv einzubinden. Über Wissenstransfer und lokale Wertschöpfung werden nachhaltige Verbesserungen vor Ort erreicht, die den Menschen positive Entwicklungsperspektiven in ihrer Heimat bieten. Langfristig wird der Fokus auch auf andere Länder mit entsprechendem Bedarf erweitert werden.

„Hilfe zur Selbsthilfe“ war das Lebensmotto der Katharina Pawlowna, der Königin von Württemberg vor 200 Jahren bei der Gründung des Wohlfahrtwerkes.

Ihr strenges Prinzip war, keine Almosen zu geben, sondern den Bedürftigen zu helfen, sich selbst zu helfen.

Not könne nur durch Arbeit überwunden werden. Dem sollte auch die Erziehung der Kinder der Armen zur Arbeit dienen.

Wie passend in unserer heutigen Zeit!

Bildung ist ein Menschenrecht – Bildung befähigt Menschen, ihre soziale, wirtschaftliche, kulturelle und politische Situation zu verbessern. Jedes Kind, jeder Jugendliche hat das Recht auf eine Schul- und Berufsausbildung und jeder Mensch sollte seine grundlegenden Lernbedürfnisse befriedigen können.

Bildung ist die unabdingbare Voraussetzung für eine zukunftsfähige Entwicklung und deshalb ein Schwerpunkt unserer Arbeit.

Aktuell primär in der Association AHLI – dem Haus der Straßenkinder in Taroudant mit derzeit 218 betreuten Kindern. Die Aktivitäten in und mit AHLI werden alle so realisiert, dass wir die Konzepte und Erfahrungen in vielen weiteren Projekten als Referenzen verwenden können.

Für die Studierenden der Hochschulen verfolgt die Initiative die Ziele, Eigeninitiative und Übernahme von Verantwortung zu ermöglichen, lösungsorientiertes Systemdenkens (u.a. in Form von Projekt- und Abschlussarbeiten) zu fördern sowie interdisziplinärer Teamarbeit zu erleben (Ingenieurswissenschaften, IT, Ökonomie, Marketing...). Dazu kommen internationale und interkulturelle Erfahrungen durch die Zusammenarbeit zwischen den Hochschulen in Deutschland und Marokko.

Die Projekte der Initiative haben ihren technischen Fokus im Bereich der nachhaltigen Erzeugung von Elektrizität und Wärme (insbesondere durch Photovoltaik und Solarthermie) sowie in der Steigerung der Energieeffizienz (insbesondere durch sparsame LED-Lampen und Energiemanagement auf Basis einfacher Automatisierungskonzepte).

Ohne Energie ist Entwicklung nicht möglich.

  • Wir stehen weltweit vor großen Herausforderungen: Um die Armut zu vermindern, muss die Energieversorgung in den Entwicklungs- und Schwellenländern auf- und ausgebaut werden.
  • Energie muss bezahlbar, nachhaltig erzeugt und effizient genutzt werden. 
  • Zugleich muss der Klimawandel aufgehalten und die Umwelt entlastet werden.
  • Dazu muss der weltweite Energieverbrauch insgesamt sinken und erneuerbare Energiequellen müssen noch viel intensiver genutzt werden als bisher. 
  • Voraussetzungen sind Bildung und das Verständnis für Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung.

Marokko verordnet sich Sonne‘ oder ‚Wir brauchen Hunderte Ouarzaztes‘ sind einige der Schlagzeilen die man im Rahmen der Weltklimakonferenz, die im November 2016 in Marrakesch stattfand, hören und lesen konnte.

In den Maghreb-Staaten herrschen perfekte Bedingungen – das Paradoxe ist, dass regenerative Energien für die marokkanische Versorgung - 95% der benötigten Energie muss importiert werden, bei einer Wachstumsrate von ca. 7% pro Jahr - bisher nur eine unbedeutende Rolle spielen.

Das wird sich ändern‘ versprach der König und verordnete seinem Land, dass bis zum Jahr 2030 mehr als die Hälfte des Stroms durch Wind, Wasser und Sonne erzeugt werden.

Die Aussage ‚Wir brauchen Hunderte Ouarzaztes‘ verdeutlicht die besonderen Herausforderungen für Marokko. Es wird bei weitem nicht ausreichen solare Mega-Kraftwerke zu errichten. Im Moment setzt Marokko in seiner Energiewende noch sehr auf große Bauten. Zwar will der König es auch privaten Haushalten ermöglichen, sich Solarmodule aufs Dach zu montieren und so ihren eigenen Strom zu erzeugen, doch es gibt noch keinen Plan, wie genau das funktionieren kann.

Besonders wichtig ist daher immer, die Lösungen möglichst stark an die Anforderungen, Rahmenbedingungen und Fähigkeiten der lokalen Nutzer und Partner so anzupassen, dass ein möglichst großer Anteil der Fertigung, des Vertriebes und Wartung vor Ort erfolgen kann.

Mehr ...

http://www.green-light.vision

https://ei.hs-offenburg.de/forschung-und-projekte/studentische-projekte/greenlight-licht-fuer-marokko/

http://madame-ilsa.blogspot.de 

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