Hier stellen wir Ihnen unsere aktuellen Aktionen vor.

 

GREENLIGHT SYMPOSIUM 2017

23. November 2017 - Hochschule Offenburg

unsere Welt steht vor vielen existentiellen Herausforderungen. Der globale Klimawandel ist eine der größten davon. Unser Umgang damit wird das Leben zukünftiger Generationen entscheidend prägen. Die Folgen sozialer Ungleichgewichte und unzureichender Zukunftsperspektiven, die für viele junge Menschen weltweit Alltag sind, betreffen Deutschland bereits heute ganz konkret. Das GREENLIGHT Symposium will deshalb eine Plattform bieten, um sich mit Referenten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik über die Energiewende auszutauschen. Gleichzeitig soll die studentische Initiative GREENLIGHT for Morcocco vorgestellt werden, welche die Themen "Nachhaltigkeit" und "Hilfe zur Selbsthilfe" miteinander verbindet.

Es freut uns sehr, dass Frau Bundesministerin Brigitte Zypries, seine Exzellenz Botschafter Omar Zniber und der Minister und MdL Herr Franz Untersteller die Schirmherrschaft für das Symposium übernommen haben - herzlichen Dank.

www.greenlight-symposium.com 

Licht für Bildung

In verschiedenen Projekten unterstützen wir die Verfügbarkeit von sauberer und bezahlbarer Energie. Dies ist die Basis für jede wirtschaftliche, soziale und gesellschaftliche Entwicklung. Und damit auch die Grundvoraussetzung um wirtschaftliche Armut zu mindern.

Kinder entdecken Sprache, ist die Intention der selbst erklärende Sprachlernsoftware von Microsoft. Ursprünglich für Kinder zwischen fünf und sieben Jahren entwickelt, ist diese interaktive Software ebenso für junge Erwachsene mit einer geringen Bildung ein geeignetes Mittel um die Sprachkompetenz zu verbessern.

Sprachkompetenz ist wohl eine der wichtigsten Voraussetzungen um in der Schule erfolgreich zu sein und ganz besonders hier in Marokko für junge Frauen mit einer geringen Schulbildung. Damit gelingt es ihr Selbstbewusstsein und Selbstwertgefühl so zu steigern, dass sie auf dem Arbeitsmarkt und in der Gesellschaft bestehen können. Dies wurde in mehreren Gesprächen mit Madame Mahjuba, Präsidentin des Hauses für benachteiligte und bedrohte Frauen Oum el Banine in Agadir, deutlich.

In einer weiteren Organisation für Frauen aus den ländlichen Gebieten rund um Amskrud, der Association Taouja, wurde uns ebenfalls neben dem Spracherwerb, der Umgang mit Computern und dem Internet, als besonders interessante Option für die 160 Frauen nahegebracht. Hier bietet die Kombination einer engagierten Lehrerin mit den Möglichkeiten des computergestützten Lernens großes Erfolgspotential. Das Bild links zeigt die Präsidentin Fatima Zohra EL Hajji beim Unterricht.

Annabelle, Lydie und Mèlodie, drei Abiturientinnen aus dem Elsass, bereiten zur Zeit dieses Thema mit interaktiven Handlungsanweisungen in französischer Sprache auf.

GRÜN, GRÜN, GRÜN SIND ALLE MEINE KLEIDER, ...

Dieses deutsche Kinderlied klang uns bei unserem Aufenthalt im März 2017 in den Räumen der Association AHLI (Haus der Straßenkinder) in Taroudant, Marokko aus einem der Klassenzimmer entgegen.

Kurze Videos hierzu finden Sie unter:

https://youtu.be/c1m_nGzcCOw  

https://youtu.be/XrTOPt12T3k

Unsere Volontärin Asmaa, Studentin der Soziologie an der Ruhr-Universität Bochum, hat im Rahmen ihres Praxissemesters mit den Mädchen und Jungs von AHLI in zwei Klassen die Möglichkeiten des computergestützten Lernens untersucht. Wie die auf Youtube dargestellten kurzen Videos verdeutlichen, sind die erzielbaren Erfolge beeindruckend. In der Kombination einer engagierten Lehrkraft zusammen mit speziellen Lerncomputern konnte die Aufmerksamkeit und die Motivation der Kinder - es waren alles Kinder aus sozial kritischen Familien oder Kindern die lange auf der Straße gelebt haben - auf ein hohes Niveau gehoben werden.

Frauen in Not

Die Organisation Oum el Banine (OeB) kümmert sich um ungewollt schwangere, nicht verheiratete Mädchen und junge Frauen in Marokko. Diese werden in vielen Fällen von ihren Familien verstoßen. Staatlicherseits können sie keine Hilfestellung erwarten, da formal immer noch gilt, dass ein lediges Kind in Unzucht geboren gilt, als Bastard angesehen wird und für immer ein Bastard bleibt.

Hinter jeder jungen Mutter in Oum El Banine existiert eine tragische Geschichte. Die Frauen die zu Oum el Banine kommen sind meist allein und sie können nirgendwo anders hingehen. Die meisten von ihnen sind unverheiratet. Vielen wurde die Ehe versprochen, aber nachdem sie schwanger geworden waren, wurden sie verlassen. Leider wurden die Mädchen und junge Frauen oft auch vergewaltigt oder missbraucht.

Viele der Frauen in Oum El Banine sind noch sehr jung. Sie kommen meist aus Familien in kleinen Dörfern auf dem Land oder im Atlas-Gebirge. Die meisten dieser Frauen haben keine Ausbildung; Analphabetismus ist nach wie vor weit verbreitet.

Alle Frauen in Oum El Banine haben etwas gemeinsam. Sie wurden schwanger ohne verheiratet zu sein, sind daher an den Rand gedrängt und von ihren Familien und der Gesellschaft ausgeschlossen.

OeB nimmt sich ihrer an. Sie werden Ärztlich betreut und können unter medizinischer Betreuung ihr Kind zur Welt bringen. Die Frauen kommen in der Regel im letzten Monat der Schwangerschaft ins Frauenhaus zu OeB und können nach der Geburt normalerweise ca. 40 Tage in der betreuten Umgebung leben. Die Organisation vermittelt nach der Genesung wenn möglich eine Wohnung, eine seriöse Arbeitsstelle und die Kinderbetreuung sowie Bildungsmaßnahmen. Ohne diese Unterstützung hätten die meisten Mütter keine Chance ihre Kinder zu behalten und müssten ihre Kinder zur Adoption freigeben oder in Waisenhäuser abgeben.

 

Nachhaltige Hilfe zur Selbsthilfe!

Kleine Investition - große Wirkung

Mit unserem Konzept nutzen wir das Engagement und den Wissensdurst der Menschen, ganz besonders der Jugendlichen im Haus der Straßenkinder in Taroudant. Die Studierenden der Hochschule Offenburg und der Ibn Zohr University Agadir entwerfen die Konzepte, die Kinder und Jugendlichen von AHLI werden ausgebildet, designen "Ihre" LED Lampen und bauen diese dann in Kombination mit unterschiedlichen Materialien. Zunächst für den Eigenbedarf und ab Oktober 2017 auch für den marokkanischen Markt. 

Warum GREENLIGHT, warum gerade Licht?

Licht stimuliert, Licht ermöglicht uns aktiv zu sein und letztendlich ändert die Verfügbarkeit von Licht alles. Unsere Analysen und Gespräche z.B. mit der Präsidentin der Association de Bienfaisance DAR TALIBA Amskroud (ein Internat für 180 arme Mädchen damit diese ein Gymnasium besuchen können) und der Association Taouja (eine Kooperative zur Bildung der Frauen und handwerklichen Arbeiten für 120 Frauen, Madame Fatima Zohra EL Hajji und der Association Oum el Banine (wir haben dazu in der letzten Ausgabe berichtet), Madame Mahjouba haben gezeigt, dass insbesondere die Frauen die Abendstunden für handwerkliche Tätigkeiten nutzen. Die erzeugten Waren können auf regionalen Märkten, im Souk und in Basaren verkauft werden und ermöglichen damit eine wesentliche Verbesserung der Familieneinkommen. Die erzielten Mehreinnahmen werden oft wieder in Nutztiere wie Ziegen oder Hühner investiert. Diese reichern einerseits den Speiseplan der Familie an; die erzeugten Produkte wie Milch, Käse oder Eier werden wiederum auf lokalen Märkten verkauft.

Für die Kinder und Jugendlichen bedeutet helles Licht, dass sie am Abend lesen und lernen können und damit ihre Chancen verbessern eine weiterführende Schule zu besuchen oder später auch studieren zu können. Diese wenigen Beispiele zeigen, wie Licht Impulse setzen kann und einen strukturellen Wandel z.B. durch die Bildung von Mädchen und Frauen herbeiführen kann und wird.

Mach mit - Schenken Sie Zeit!

ENGAGIEREN SIE SICH EHRENAMTLICH!

Während unseres Aufenthaltes in Marokko im März 2017 lernten wir viele weitere Organisationen und Einrichtungen kennen, in denen unser Engagement und unsere Unterstützung entsprechend unseren Satzungszielen dringend benötigt wird. Wir freuen uns über hilfreiche Hände und Ideen. Engagieren Sie sich in der Madame-Ilsa-Foundation gemeinnützige UG.

  • Sie haben Lust und Energie sich einzubringen, aber nicht die Zeit einem regelmäßigen Engagement nachzugehen?
  • Sie wollen ab und an mal was Neues probieren oder gelegentlich an einem Projekt oder Aktion mitwirken?
  • Suchen Sie nach einem sporadischen Engagement?

Sie unterstützen für eine zeitlich begrenzte Zeit oder bei der Erarbeitung von Konzepten, in Projekten und Veranstaltungen, ohne sich dabei fest an eine Organisation oder ein Ehrenamt zu binden. Sich ehrenamtlich zu engagieren bringt jede Menge Erfahrung, neue Impulse, Kontakte mit Gleichgesinnten und das gute Gefühl, etwas Sinnvolles zu tun. Darüber hinaus kann ein Engagement auch für die berufliche Zukunft qualifizieren – mit einem Nachweis über ehrenamtliches/bürgerschaftliches Engagement.

 

Menschen für Menschen
Aktionen & Projekte

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